40 Fakten über das Parlament

veröffentlicht am 12. Juli 2013 - 1 Kommentar

Das Hohe Haus und seine sinnlosesten Fakten.

  1. Der Nationalrat hat neun Plätze mehr als Abgeordnete.

  2. Der älteste Abgeordnete ist sechs Jahre jünger als der Papst.

  3. Die jüngste Abgeordnete ist im selben Jahr wie Lady Gaga geboren.

  4. Es gibt drei Hausfrauen im Nationalrat. Alle im Klub der FPÖ.

  5. Drei Abgeordnete sitzen bereits seit neun Legislaturperioden im Nationalrat.

  6. Werner Faymann war in seinem Leben nur 35 Tage Nationalratsabgeordneter.

  7. Vier von 14 Ministern saßen nie im Parlament.

  8. Das letzte Mal hat der Bundesrat vor fünf Jahren ein Gesetz beeinsprucht.

  9. Die Akademikerquote im Nationalrat ist um 20 Prozentpunkte höher als im Bundesrat.

  10. Statistisch gesehen wird bei Plenarsitzungen alle zwei Stunden ein Gesetz verabschiedet.

  11. 42 Prozent aller Gesetze werden einstimmig beschlossen.

  12. Österreich liegt mit einem Frauenanteil von 28 Prozent auf Platz 34 der Parlamente weltweit.

  13. Unter den SPÖ Parlamentariern sind doppelt so viele Staatsbedienstete wie unter jenen der ÖVP.

  14. Ein Parlamentarier darf, auch wenn er es will, nicht gratis arbeiten.

  15. Ein Antritt bei der Nationalratswahl pro Bundesland kostet weniger als ein iPad.

  16. Der Bau des Parlamentes hat  etwa  24 Millionen Goldkronen gekostet. Das entspricht heute etwa 200 Millionen Euro.

  17. Die Renovierung des Hohen Hauses kostet doppelt soviel, hoffentlich nicht mehr.

  18. Das Sicherheitspersonal legt bei jedem Kontrollrundgang 13 Kilometer zu Fuß zurück.

  19. Parlamentarier haben keine schmutzigen Hände? In der Wäscherei werden 120 Handtücher gewaschen und gebügelt. Pro Tag.

  20. Der größte Saal im Parlament kommt nur alle sechs Jahre bei der Angelobung des Bundespräsidenten zum Einsatz.

  21. Die wenigsten TV-Zuseher hatte eine Fragestunde an Verkehrsministerin Doris Bures.

  22. Ein Abgeordneter repräsentiert 45.557 Österreicher.

  23. Nur Abgeordnete aus Tirol, Vorarlberg und Kärnten dürfen zu Nationalratssitzungen fliegen.

  24. Die längste Rede dauerte 12 Stunden 42 Minuten. Werner Kogler beendete sie mit den Worten: „Das ist eigentlich schon alles, was ich sagen wollte.“

  25. Eine Aktuelle Stunde kann die Präsidentin nach 90 Minuten beenden.

  26. Alle Nationalratsabgeordneten seit dem Zweiten Weltkrieg passen in sieben U-Bahn-Waggons.

  27. Der FC Nationalrat wurde letztes Jahr Europameister.

  28. In der ersten Sitzung im Parlamentsgebäude diskutierten 30 Parteien im Reichsrat.

  29. Das Parlament darf laut Verfassung nicht dauerhaft aus Wien weg, in die Bundesländer, ziehen.

  30. Der Bundespräsident darf den Nationalrat nur einmal aus dem selben Grund auflösen.

  31. Das gesamte Parlamentsgebäude könnte man locker am Heldenplatz unterbringen.

  32. Im Winter muss das Dach des Parlaments geheizt werden, damit der Schnee schmilzt und nicht das Dach einstürzt.

  33. Wer 10 Jahre Abgeordneter ist, bekommt üblicherweise einen Orden, das Große Goldene Ehrenzeichen mit dem Stern.

  34. Seit ihrer ersten Sitzung im Parlament 1920 verdienen Bundesräte immer exakt die Hälfte von Nationalratsabgeordneten.

  35. Bei der längsten Nationalratssitzung am 11. März 1993 diskutiert man 38 Stunden und 46 Minuten über Tropenholz und Jute. Das Sitzungsprotokoll vermerkt am Ende Zugabe-Rufe bei SPÖ und ÖVP.
  36. Der Bundesratssitzungssaal war einmal ein Vorzimmer, und schaut noch immer so aus.

  37. In der Säulenhalle hätte der Kaiser das Parlamentsjahr eröffnen sollen, dazu kam es kein einziges Mal.

  38. Die Abgeordneten des Bundesrates heißen Mitglieder des Bundesrates und nicht Abgeordnete.

  39. Würde man alle Nationalratssitzungen eines Jahres ohne Pause aneinanderreihen, wäre man in nicht einmal 14 Tagen fertig.

  40. Das hauseigene Fitnesscenter wird im offiziellen Beamtendeutsch Bewegungsraum genannt.

1 Kommentar

  1. ad 9) Damit entspricht der Bundesrat der Akademikerquote der Österreicher, die älter als 25 sind. Wen genau repräsentiert der Österreichische Nationalrat? Offenbar nur sich selbst. Das Volk kann es nicht sein, da es anteilsmässig weniger Akademiker hat, als der Nationalrat. Die Akademiker auch nicht, denn Österreich hat eine der niedrigsten Akademikerquoten in Europa. Österreichs Akademiker werden offenbar nur für den Nationalrat ausgebildet, das ist ein teurer Spass. Nichts gegen Österreich, aber da lobe ich mir meine Schweiz.

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